Das Buch „Jedem seine Wahrheit“ erzählt die Geschichte von Manfred Swiebeck, der in einer Kleinstadt lebt und dort zufällig auf seine Jugendliebe Annelie trifft. Die Begegnung reißt alte Wunden auf, denn die beiden wurden vor 25 Jahren durch Missverständnisse und unterschiedliche Lebensentscheidungen getrennt. Swiebeck hatte ein Studium in den USA begonnen, während Annelie sich gegen ein gemeinsames Leben mit ihm entschied und schließlich eine andere Beziehung einging. Im Verlauf der Geschichte wird durch Rückblenden ihre gemeinsame Vergangenheit und die schmerzvolle Trennung geschildert. Swiebeck versucht, Annelie zurückzugewinnen, doch sie ist in einer unglücklichen Ehe, mit physischer und psychischer Gewalt gegen sie, gefangen. Die Geschichte endet mit einem weiteren zufälligen Treffen, bei dem sich zeigt, dass die Vergangenheit nicht so einfach überwunden werden kann. Das Buch thematisiert Liebe, verpasste Chancen und die Frage, ob es möglich ist, alte Gefühle wiederzubeleben.